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Satzung des

Einbecker Geschichtsvereins e.V.

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Name, Zweck und Aufgaben des Vereins


1. Der Verein, gegründet am 28. Mai 1895, führt den Namen

"Einbecker Geschichtsverein e.V.".

2. Sein Zweck ist

a) die fundierte Erforschung der Geschichte der Städte Einbeck und Dassel und des sie umgebenden ländlichen Raumes, insbesondere die wissenschaftliche Forschung;
b) die Förderung der Kultur-, Denkmal- und Landschaftspflege sowie des Umweltschutzes im Raum Einbeck / Dassel;
c) die Förderung des Museums Einbeck und seiner Abteilungen;
d) die Unterrichtung seiner Mitglieder und der Öffentlichkeit durch Vorträge und
Studienfahrten, Ausstellungen, durch Veröffentlichung von Berichten in Buchform und durch Herausgabe des "Einbecker Jahrbuches".


3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

5. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

6. Die Mitglieder des Vorstandes und anderer Gremien des Vereins nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr. Aufwendungen, insbesondere Reisekosten, können erstattet werden.

7. Die Mitglieder verlieren bei ihrem Ausscheiden alle Rechte am Vermögen des Vereins und haben in diesem Fall keinen Anspruch auf Rückzahlung ihrer für die Zwecke des Vereins geleisteten Beiträge und Spenden.

8. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

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Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein hat seinen Sitz in Einbeck.

2. Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

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Mitgliedschaft

1. Als Mitglied können dem Verein Damen und Herren angehören, die dem Zweck des Vereins zustimmen. Auch Institute, Vereine und Körperschaften können als Einzelmitglieder aufgenommen werden.

2. Die Beitrittserklärung ist schriftlich oder mündlich dem Vorstand abzugeben, der über die Aufnahme entscheidet. Der Eintritt gilt mit der Mitteilung über die erfolgte Aufnahme als bewirkt. Der Eintritt gilt auch als bewirkt, sofern der Aufnahme nicht innerhalb von zwei Monaten durch den Vorstand widersprochen wird.

3. Über die Ernennung von Ehrenmitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.

4. Die Kündigung der Mitgliedschaft kann nur zum Jahresschluss schriftlich unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist geschehen.

5. Mitglieder, die mit zwei Jahresbeiträgen rückständig sind und nach dreimaliger Erinnerung den Beitrag nicht gezahlt haben, können vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden.

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Mitgliedsbeitrag

1. Es wird ein Jahresbeitrag erhoben, der von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Die Mitgliederversammlung kann auch einen Familienbeitrag bestimmen. Bei den neu erscheinenden Jahrbüchern oder anderen Publikationen, die kostenfrei oder vergünstigt an die Mitglieder abgegeben werden, berechtigt der Familienbeitrag zum Bezug von zwei Exemplaren.

2. Auszubildende, Schüler, Studenten, Grundwehrdienstleistende und Ersatzdienstleistende zahlen den halben Beitrag. Der Vorstand kann auf Antrag im Einzelfall Beitragsermäßigungen gewähren.

3. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit.

4. Die Beiträge sind bis zum 1. April eines jeden Jahres zu zahlen.

5. Bei Neuaufnahme soll das Mitglied eine Einzugsermächtigung hinsichtlich des Jahresbeitrags erteilen.

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Vereinsorgane

1. Organe des Vereins sind:

der Vorstand
die Mitgliederversammlung

2. Wird ein Amt oder eine Funktion von einer Frau ausgeübt, gilt die jeweilige Amts- und Funktionsbezeichnung für den gesamten Satzungsinhalt in der weiblichen Sprachform.

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Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden als Stellvertreter des 1. Vorsitzenden und gleichzeitig Geschäftsführer, dem Schriftführer, dem stellvertretenden Schriftführer, dem Kassenführer, dem stellvertretenden Kassenführer und bis zu vier Beisitzern. (insgesamt maximal 10 Vorstandsmitglieder). Diese werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Bis zur Neuwahl führt der Vorstand die Geschäfte weiter. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern, auch mehrfach, ist zulässig.

2. Der 1.Vorsitzende und sein Stellvertreter sind Vorstand im Sinne von 26 BGB. Jeder ist für sich allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist der stellv. Vorsitzende nur im Verhinderungsfall des 1.Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt.

3. Der Vorstand stellt den Jahresetat auf und legt ihn der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vor. Im Rahmen des von der Mitgliederversammlung beschlossenen Jahresetats kann der Vorstand über die Mittel verfügen. Bei wesentlichen Mehrausgaben, die nicht durch entsprechende Mehreinnahmen (z.B. Sponsoringmittel) abgedeckt sind, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich. Andernfalls entscheidet der Vorstand.

4. Der Vorstand berät und beschließt außerdem über:

a) das Veranstaltungsprogramm des Vereins;
b) Inhalt und Ausführung der Veröffentlichungen;
c) die Tagesordnung der Hauptversammlung;
d) Anregungen und Anträge von Vereinsmitgliedern.

5. Der Vorstand sorgt für eine ordnungsgemäße Verwaltung und Überwachung des gesamten Vereinsvermögens einschl. der sächlichen Vermögensteile (Bücher usw.).

6. Der Vorstand ist das geschäftsführende Vereinsorgan. Er soll sich eine Geschäftsordnung geben.

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Besondere Mitarbeit

1. Der Vorstand kann für bestimmte Aufgaben besondere Arbeitskreise aus Vereinsmitgliedern bilden.

2. Die Leiter der Arbeitskreise können zu den Vorstandssitzungen geladen werden. In den Vorstandssitzungen haben sie kein Stimmrecht, wenn sie nicht gleichzeitig Mitglieder des Vorstandes sind.

3. Die Arbeitskreise führen ihre Veranstaltungen im Auftrage des Vorstands eigenverantwortlich durch. Notwendige Ausgaben für die Durchführung der Aufgaben bedürfen der Beschlussfassung durch den Vorstand im Rahmen des Gesamt-Haushaltsplanes des Vereins.


4. Der Vorstand ist über die Sitzungen durch Übersendung einer Tagesordnung zu
informieren und kann an den Veranstaltungen teilnehmen.


5. Der Vorstand kann bestimmte Mitglieder zu Vorstandssitzungen und im Einzelfall Gastteilnehmer einladen. Diese Personen haben in den Vorstandssitzungen kein Stimmrecht.


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Mitgliederversammlung

1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

2. Mitgliederversammlungen sind mindestens einmal jährlich abzuhalten. Sie sind auch einzuberufen, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich beim Vorstand beantragen.

3. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, die als Jahreshauptversammlung gilt und vorwiegend geschäftlichen Angelegenheiten und der Unterrichtung der Mitglieder dienen soll.

4. Die Mitgliederversammlung ist für alle den Verein betreffenden Fragen zuständig, soweit die Aufgaben nicht gemäß dieser Satzung ( 6, Ziffer 3-6) dem Vorstand übertragen worden sind.

5. Die Mitgliederversammlung ist für die Entlastung des Vorstandes zuständig.

6. Der 1.Vorsitzende leitet die Versammlung. Die Wahl des 1. Vorsitzenden leitet ein durch Handzeichen von der Mitgliederversammlung bestimmtes Mitglied, das zur Wahlleitung bereit ist.. Die Mitgliederversammlung nimmt den Tätigkeitsbericht des 1.Vorsitzenden entgegen.

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Beschlüsse der Vereinsorgane

1. Die Einladung zur Jahreshauptversammlung und zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen hat mit mindestens zweiwöchiger Frist durch Übersendung der Tagesordnung an die Mitglieder oder durch entsprechende Veröffentlichung in der Einbecker Morgenpost als der örtlichen Tageszeitung zu erfolgen. Die Einladungen zu den Sitzungen des Vorstandes oder der Arbeitskreise erfolgt schriftlich, in dringenden Fällen durch mündliche Einladungen.

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

3. Jede ordnungsgemäß anberaumte (ordentliche oder außerordentliche) Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

4. Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen bedürfen der einfachen Mehrheit, soweit sie nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen.

5. Über die Mitgliederversammlungen und deren Beschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom 1.Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

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Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins

1. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist die Stimmenmehrheit von mindestens drei Vierteilen der auf einer ordnungsmäßig einberufenen Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit drei Vierteilen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

2. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an das Städtische Museum in Einbeck zur Verwendung im Sinne der gesamten Aufgaben des Vereins gemäß 1 der Satzung.

Ende der Seite 5 = letzte Seite der Satzung des Einbecker Geschichtsvereins vom 14.02.2000