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Tafeln aus "Einbeck im Mittelalter"

von Andreas Heege und Eva Roth Heege

Übersicht der Themenbereiche

Archäologische Forschungen in Einbeck« und Stadtentwicklung (11.-17. Jahrhundert)«

Die Stadtbefestigung« und Einbecks Kirchen«

Häuser in der Stadt« und Heizen und Kochen im Mittelalter«

Einbecker Handwerk im Mittelalter«

Kultureller Wandel vom 17. bis 19. Jahrhundert« und Einbeck spielerisch«

Die Geschichte der Hansestadt Einbeck reicht über 1000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Ausgehend von einem sächsischen Grafenhof entwickelte sich um 1100 das Stift St. Alexandri. Um 1150 entstand, vermutlich gegründet von Heinrich dem Löwen, der Markt von Einbeck. 1203 wird Einbeck erstmals als Civitas - Stadt« bezeichnet. 1230/1240 entsteht als Stadterweiterung die Einbecker Neustadt, die zwischen 1250 und 1300 gemeinsam mit dem Markt befestigt wird. 1279 erhält Einbeck Stadtrecht nach dem Vorbild der Braunschweiger Neustadt. Der Rat, als Organ der bürgerlichen Selbstverwaltung wird erstmals vor 750 Jahren, im Jahr 1252, erwähnt.

Anläßlich der Feiern zu diesem Jubiläum hat der Einbecker Geschichtsverein e.V. die wichtigsten Kapitel der Einbecker Geschichte populär aufbereitet. In Zusammenarbeit mit der Stadtarchäologie Einbeck und dem Städtischen Museum entstanden im Rahmen einer Ausstellung Bildtafeln, die die stadtarchäologischen Forschungsergebnisse der letzten zehn Jahre mit dem bisherigen historischen Kenntnisstand verbinden. Das Ergebnis ist eine neue, manchmal ungewohnte und erstaunlich vielfältige Sicht auf die Stadt Einbeck im Mittelalter.

Die Ausstellung war zunächst bis zum 28. Juni 2002 im Städtischen Museum und in der Sparkasse Einbeck zu sehen. Nach einer Pause werden Funde, Rekonstruktionen und Modelle ab Januar 2003 dauerhaft im Städtischen Museum zu besichtigen sein.

Umfassendere Informationen zu den folgenden Bildtafeln liefert das Buch:

Andreas Heege und Eva Roth Heege, Einbeck im Mittelalter. Eine archäologisch historische Spurensuche. Studien zur Einbecker Geschichte Bd. 17. Oldenburg 2002. ISBN 3-89598-836-7  (vergriffen)

© Bilder und Texte: Andreas Heege, Einbecker Geschichtsverein e.V. - Alle Rechte vorbehalten.