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Wiederholung!

Der Saal war beim ersten Vortragstermin wieder proppenvoll. Trotz Schnee und Eis kamen die Zuhörer in Strömen. Sitzgelegenheiten mussten hereingebracht werden; es reichte aber nicht.  Siehe auch den Pressebericht der Einbecker Morgenpost vom 24.1.2013.

Deswegen wiederholt Walter-Wilhelm Funcke seinen zweiten Vortrag in der Serie "Beliebte Ausflugsgaststätten der  Einbecker Bürger". Hier ist der neue Termin:

Montag,  04.02.2013, um 19:30 Uhr 

Aula der Teichenwegschule, Teichenweg 26, Einbeck:

Walter-Wilhelm Funcke (Einbeck)

Beliebte Ausflugsgaststätten der Einbecker Bürger, Teil II

Reinser Turm, Berghotel Zur Heldenburg und Rosenplänter

Walter-Wilhelm Funcke setzt seine gern gesehene Vortragsreihe „Beliebte Ausflugsgaststätten der Einbecker Bürger“ fort. Diesmal beschreibt er die Gasthäuser Reinser Turm, Berghotel Zur Heldenburg und Rosenplänter. Alle drei Gasthäuser existieren nicht mehr, die Gebäude werden inzwischen anderweitig genutzt, bzw. stehen teilweise leer.

Die ersten Nachrichten von einer Landwehr der Stadt Einbeck gehen bis in den Ausgang des 14. Jahrhunderts zurück. „Der "Reinser Turm" war einer der acht Türme, die die Durchlässe durch die Landwehr zu schützen hatten. Er wurde wahrscheinlich 1407 erbaut. Bereits 1640 wird ein Gastwirt im Reinser Turm nachgewiesen. Der Vortrag zeigt die wechselvolle Geschichte des Gasthauses bis zu seiner Schließung Mitte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Zunächst in einer kleinen Hütte, dem Hexenhäuschen, um 1880, dann ab 1909 in dem neuerbauten „Kurhaus zur Heldenburg“, bewirtete die Familie Bode ihre Gäste. Der herrliche Rundblick vom großen Heldenberg auf das Leine- und Ilmetal begeisterte damals nicht nur die Einbecker Bürger. Beliebt waren die Tanzveranstaltungen aber auch die Gartenwirtschaft und die Nähe zur Ruine der Heldenburg.

Auch das Gasthaus „Rosenplänter“ hat eine interessante Geschichte. Anfang 1911 wurde nördlich von Vogelbeck, am späteren Rosenplänter, mit dem Graben, dem Abteufen eines zweiten Schachtes des Kalibergwerkes "Siegfried" in Vogelbeck begonnen. Er diente im Wesentlichen der Belüftung des Bergwerkes, aber auch als Not- und Förderschacht. Es entstanden dort einige Gebäude, so auch 1920 das Wohnhaus des Bergwerkdirektors.

Im Jahre 1926 wurde der gesamte Betrieb stillgelegt. 1929 erwarb der Landwirt und gelernte Oberkellner Hermann Rosenplänter die Gebäude am Schacht Gotthilf und baute das Wohnhaus zu einem Hotel und Restaurant um. Von dieser Zeit bis zur Schließung des beliebten Hauses wird Funcke ebenfalls ausführlich berichten.

Der Eintritt ist frei. Der Einbecker Geschichtsverein freut sich auf zahlreiche Gäste.